Medienmitteilung

nt-trading erkennt Straumann-Patent an und nimmt Nachahmerprodukt vom US-Markt

•   Deutscher Hersteller entschädigt Straumann für Rechtskosten

Basel, 29. Juni 2015 – Straumann hat eine wichtige Patentklage gegen nt-trading GmbH & Co KG beim Bundesgericht in Delaware, USA, eingereicht und erfolgreich abgeschlossen. Daraufhin hat sich nt-trading einverstanden erklärt, sein Nachahmerprodukt in den USA vom Markt zu nehmen. Im Mittelpunkt des Streits stand ein Patent für Straumanns innovative CrossFit® Technologie, die sicherstellt, dass Original-Sekundärteile nicht verklemmen und genau auf Straumann Bone-Level-Implantate passen. Dadurch verhindert das Patent Nachahmer-Sekundärteile. 

 

Die in Karlsruhe ansässige nt-trading stellt Komponenten für Dentalimplantate her. In einem aussergerichtlichen Vergleich anerkannte das Unternehmen die Gültigkeit und Durchsetzbarkeit des Patents und erklärte sich einverstanden, sein Sekundärteil-Imitat in den USA vom Markt zu nehmen und Straumann für die Rechtskosten zu entschädigen. nt-trading wird darüber hinaus Drittanbietern untersagen, die entsprechenden Produkte in den USA zu verkaufen, zu vermarkten oder sie zu importieren.  

 

Straumann bezieht entschlossen Stellung

„Die CrossFit Verbindung wurde erfunden, um eine sichere und einfache Handhabung zu gewährleisten, und Straumann hat erheblich in ihre Erforschung, Entwicklung und klinische Prüfung investiert. Wir werden nicht zulassen, dass andere Unternehmen unser geistiges Eigentum verletzen oder Zahnärzten und Patienten gegenüber auf irreführende Weise behaupten, ihre Imitationen seien mit den Originalprodukten von Straumann gleichwertig“, erklärte Andy Molnar, EVP von Straumann Nordamerika. „Imitate und Nachahmungen werden weder nach unseren hohen Qualitätsstandards gefertigt noch den umfassenden klinischen Prüfungen unterzogen, die Implantate und Sekundärteile von Straumann durchlaufen. Wir sind entschlossen, gegen illegale Nachahmer klar und begründet Stellung zu beziehen, und zwar im Interesse der Patientensicherheit.“