Maurizio Vitomarco

Abteilung: Training Academy Central Europe 

Eintritt: 01.03.2006

Wie lange arbeitest du schon bei Straumann? Was sind deine Aufgaben? Hast du vorher auch schon in anderen Bereichen gearbeitet?
Ich habe vor 14 Jahren bei Straumann als Trainer begonnen. In der Abteilung Training & Education bin ich zuständig für die Einarbeitung und kontinuierliche Weiterbildung von unseren Mitarbeitern. Zusammen mit dem Produktmanagement plane und koordiniere ich die Demoware für alle Außendienstmitarbeiter (Reiselager). Ich erstelle Präsentationen, auch individuell für Kunden sowie Kollegen im Außendienst, und sorge dafür, dass unsere Referenten Zugriff auf unsere Präsentationen erhalten. Als Straumann-Referent betreue ich Events, halte Vorträge MKG-Überweiserveranstaltungen und in Dentallaboren die ihre Kunden/Prothetiker/Oralchirurgen einladen. Derzeit sind wir zu zweit in ganz Deutschland unterwegs. Meine Zahntechnikerlaufbahn begann 1981 mit meiner Ausbildung zum Zahntechniker. Danach arbeitete ich in verschiedenen Dental- und Praxislaboratorien. 

Und wie bist du zu Straumann gekommen? 
Straumann kenne ich schon seit meiner Ausbildungszeit. Als Laborleiter bei meinem letzten Arbeitgeber (Praxislabor) mit 4 Zahntechnikern, besuchte ich einen 3-tägigen praktischen Kurs von Straumann in Freiburg. Das war ein individueller Kurs mit nur 4 Teilnehmern. Jeder brachte seinen aktuellen Patientenfall mit zum Kurs und stellte seine Planung vor. Im Kurs erarbeiteten wir dann die Besten Lösungen für unsere Fälle. Da die Veranstaltung im Zahntechniklabor des Straumann-Referenten Christian Müller stattfand, konnten wir vor Ort auch die Arbeiten anfertigen. Ich bin aus Leidenschaft Zahntechniker und war begeistert, dass die Diskussionen im Kurs und auch beim Besuch der Straumann-Mitarbeitern in der Praxis/Labor stets auf Augenhöhe geführt wurden. Ich fühlte mich verstanden. Mich beeindruckte die Kompetenz der Gesprächspartner. 

Meine Begeisterung für das Unternehmen war wohl so offensichtlich, dass ich konkret angesprochen wurde, ob ich Lust hätte, selbst für Straumann zu arbeiten. Für mich war es ein großer Schritt, als Laborleiter aus der Praxis in die Industrie zu wechseln. Ich war bis dahin zufrieden in meinem Praxislabor im Raum Tübingen. Doch zwei Jahre später war dann die Zeit reif, mich beruflich zu verändern. So zog ich mit meiner Familie vom Tübinger dörflichen Umland nach Freiburg zu Straumann. Ich erinnere mich, dass meine Freunde den Umzug kommentierten: Wahnsinn, du ziehst dorthin, wo andere Urlaub machen, wie Geil ist das denn. Als ich dann am 1 März 2006 am Bahnhof in Freiburg ankam, stand ich mit meinen italienischen Lederschläppchen im Matsch, es hatte in der Nacht in Freiburg geschneit, super!

Was gefällt dir besonders an deiner Arbeit? 
Es gefällt mir, dass sowohl die Kolleginnen und Kollegen aus der Kundenberatung, welche alle ausnahmslos Zahntechniker sind, als auch die Kollegeinnen und Kollegen vom Außendienst fachlich auf Augenhöhe mit unseren Anwendern sprechen können. Das ist mir in meiner aktiven Zeit als Leiter verschiedener Zahntechnikerlabors in der Zusammenarbeit mit Straumann-Mitarbeitern so prägend hängengeblieben. Straumann präsentierte sich nicht als reiner Verkäufer oder „Drücker“, sondern als kompetenter Partner, der auf meine Bedürfnisse eingeht und mir Lösungen anbietet. In Ländern wie Spanien oder Italien gibt es keine Beratung in dieser Form wie bei Straumann in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zahnärzte und Zahntechniker müssen sich bei Problemen irgendwie selbst helfen. Da gibt’s keine Hilfe seitens der Industrie. Es heißt einfach – kauf und schau, wie du klarkommst.

Was mir auch gut gefällt, ist meine Reisetätigkeit in Deutschland und benachbarten Europa. Als Referent bin ich viel unterwegs und reise mit Außendienst-Kollegen zu Kunden, die Lösungen zu Problemen suchen. Hier kann ich mich mit meiner 25-jährigen Berufserfahrung als Zahntechniker voll einbringen und finde Anerkennung und Bestätigung für mein Tun. 

Hast du in deinem Arbeitstag Zeit für Auszeiten oder Entspannungsphasen? 
Viele Kollegen nutzen das Firmenangebot über Hansefit, also Sport im Fitness-Studio, so auch ich. Zusätzlich versuche ich alle möglichen Wege zu Fuß oder mit dem Rad zurückzulegen. Wenn es sich mit meinem Terminplan vereinbaren lässt, gehe ich zur medizinischen Massage; das ist ein wöchentliches Angebot für die Mitarbeiter in Freiburg. Ein examinierter Masseur bietet im Firmengebäude medizinische Rücken- und Nackenmassagen an, die sich gut in Mittags- oder Kaffeepause einplanen lassen. Blockaden und Muskelverspannungen lösen - tut einfach gut. Oder ich gönne mir einen Gang in unsere Freiburger Cafeteria im 4. OG mit Ausblick auf den Schwarzwald: einfach die Augen wandern lassen - vom Rosskopf, über Schlossberg und Lorettoberg bis zum Schauinsland. Dabei einen gratis Tee genießen! Cappuccino, Latte Macchiato, Milchkaffee, alles was das Herz begehrt steht für uns Mitarbeiter bereit, Hammer! Jedoch als Leidenschaftlicher Espressotrinker – in diesem Punkt bin ich sehr eigen -und leider ist der Espresso in unserer Cafeteria meiner Meinung nach, noch optimierungsfähig. Weshalb ich Café zu Hause trinke.

Was wünschst du dir für die Zukunft hier in der Firma?
Ich wünsche mir, dass wir unser Team bald verstärken, um Kunden und Außendienstkollegen noch intensiver betreuen und unterstützen zu können. Ich arbeite gerne bei Straumann. Es ist einfach ein gutes Gefühl, dass ich nach wie vor als Zahntechniker und Mitarbeiter von Straumann, Menschen wieder ein Stück Lebensqualität zurückgeben kann.

Und wenn Straumann Deutschland sein 50-Jähriges feiern wird, feiere ich meinen Renteneinstand, hoffentlich in bester Gesundheit. Ich hoffe, dass ich bis dahin noch kräftig am Erfolg der Firma mitarbeiten und teilhaben kann. Mein Wunsch ist - gesund bleiben, das Leben genießen und weiterhin erfolgreich mit den Kolleginnen/en von Straumann durch die Jahre ziehen. 

In diesem Sinne, haut rein und bleibt Gesund und Munter.

 

Ganz lieben Dank für das Gespräch