Benedikt Franzen

Zahntechniker 
Gebietsverkaufsleiter 
Medizinproduktberater
Sales Manager Region Süd-Ost

Eintritt: 01.03.1996

Wie lange arbeitest du schon bei Straumann? Was sind deine Aufgaben? Hast du vorher auch schon in anderen Bereichen gearbeitet?
Meine erste Tätigkeit im Außendienst begann vor 24 Jahren im Unternehmen Straumann.  Zuvor arbeitete ich 16 Jahre als Zahntechniker in verschiedenen Laboren. Etwa 1990 kam ich in dem Praxislabor, in dem ich zu dem Zeitpunkt beschäftigt war, zum ersten Mal mit dem Straumann System in Berührung. Ich war als Zahntechniker gefragt, welches Implantat-System aus technischer und prothetischer Sicht in der Praxis Verwendung finden sollte; vor fast genau 30 Jahren standen damals Branemark (Nobel), HaTi (Mathys) und Bonefit (Straumann) zur Auswahl. Wir haben uns dann u.a. wegen der Schraub-Konus-Verbindung für das Straumannsystem entschieden.

Und wie bist du dann zu Straumann als Mitarbeiter gekommen? 
Es bot sich etwa Mitte 1995 eine Möglichkeit bei Straumann anzufangen. Nach Jahren der praktischen Erfahrung mit dem Straumann-System und im Vertrauen in eine Zukunft mit Straumann verließ ich das Praxislabor, um Herausforderungen im Außendienst bei Straumann zu übernehmen. Mein damals großes Betreuungsgebiet hat sich zwar im Laufe der Jahre nach und nach verkleinert, und der topografische Zuständigkeitsbereich ist mittlerweile „nur“ noch die Oberpfalz; aber gleichzeitig haben sich durch das enorme Wachstum, sowohl die Aufgaben als auch die Anforderungen in ihrer Vielfalt vergrößert. Also langweilig wird mir nicht, eher im Gegenteil. 

Was gefällt dir besonders an deiner Arbeit? 
Mir gefällt besonders, wenn ich am Tagesende für alle beteiligten Personen etwas zu einer zufriedenstellenden Lösung beitragen konnte. Egal was es ist. Das ist nicht immer einfach – aber, wenn der Patient, unsere Kunden und das Unternehmen mit der erarbeiteten, gefundenen Lösung zufrieden sind, dann bin ich es auch. Dazu kommt die Vielschichtigkeit der Aufgaben Tag für Tag. Sich selbst zu organisieren, eigenverantwortliches Verwalten und Planen von Aktivitäten, kurzfristig und auch langfristig. Flexibilität mit Kreativität ist Grundvoraussetzung. Für mich kommt es dadurch idealerweise zu keiner Monotonie oder langweiliger Routine.

Fordert dich deine Arbeit und wirst du gefördert bzw. unterstützt? 
Oh ja, und wie. Jeder Tag bringt eine neue Herausforderung. Aber gerade das macht diesen Außendienst für mich so interessant und so spannend, weil es fordert. Dazu kommen immer wieder laufend neue Produkte und andere Neuheiten. Produktbezogene Fort,- und Weiterbildung sind dadurch nicht nur extrem wichtig, sondern Pflicht. Da bekommen wir durch Theorie und praktische Trainings das notwendige Rüstzeug, um dem stetig wachsenden vielseitigen beruflichen Anforderungen gerecht werden zu können. Stetiges Fördern und Lernen fordert, hält aber auch rege und geistig fit. Auch in anderen Bereichen findet stetige Weiterentwicklung statt. Zum Thema Mitarbeiterförderung sei erwähnt, dass es für die Mitarbeiter kostenlose Angebote gibt, freiwillig an Seminaren an zum Teil mehrtägigen verschiedenen persönlichen Förderprogrammen innerhalb ihrer Arbeitszeit teilnehmen zu können. 

Was schätzt du besonders hier - im Unternehmen, in deiner Abteilung / Team? 
Diese Frage freut mich ganz besonders. Gerne möchte ich diese Gelegenheit nutzen um mal allen öffentlich Danke zu sagen. Dem Unternehmen insgesamt, hier sei aber vor Allem der Innendienst erwähnt. Denn ich schätze den respektvollen Umgang miteinander und besonders die aktive Unterstützung von jeder und jedem. In unserem Team Region Süd Ost setzt sich all dieses weiter fort, Teamwork ist das Zauberwort. Im Kleinen wie im Großen.

Wenn zu zurückdenkst, was hat sich bei Straumann geändert- was ist jetzt möglich, was früher gar nicht denkbar war? 
Zu dieser Frage gäbe es viel zu erwähnen. Aus meiner Sicht ist grundlegend für alles die atemberaubende nicht vorstellbare Dynamik, die vor vielen Jahren ins Unternehmen Einzug gehalten hat. Zusammenfassend ist es der Wandel von einem, mit Verlaub, „Implantatschrauben-Hersteller“ zu einem globalen Komplettanbieter. Und, on Top, als i-Tüpfelchen die Nummer 1 im Weltmarkt geworden zu sein. Und mitten drin - statt nur dabei!

Welche Erinnerung hast du an deine 1. Arbeitswoche bei Straumann?
Eine kleine, lustige Anekdote: Mein erster Arbeitstag war der 1.März 1996; das war ein Freitag. Und ich startete nach Anordnung meines damaligen Vorgesetzten in mein neues Arbeitsverhältnis mit einem Urlaubstag. Ich fand das damals sehr außergewöhnlich. Wer beginnt denn schon eine neue Arbeitsstelle mit einem Urlaubstag? Ich dachte, wenn das so ist, dann ist das eine gute Grundlage in diesem Unternehmen „alt“ zu werden. Heute, 24 Jahre später, kann ich rückblickend sagen: Alt geworden ja, nur die Grundlage dafür war dann doch eine andere.

Du bist jetzt schon 24 Jahre bei Straumann; was glaubst du, wie lange du noch hier arbeiten möchtest? 
Da sprichst du einen interessanten Punkt an. Kurz gesagt: solange ich kann. In diesem Zusammenhang gibt es aber eine kleine Besonderheit. Ab 01.01.2020 erreichte ich nicht nur die Regelaltersschwelle, schon vor Jahren mehr als 45 Berufsjahre, die zu meinem Ruhestand berechtigen würde. Aber die Renteneintrittsberechtigung zwingt ja nicht zur Arbeitsbeendigung, und hindert nicht an der freiwilligen Arbeitszeitverlängerung. Beide haben gewollt – „Sie“ und Ich. Und so haben WIR einfach „ja“ gesagt und verlängert. Ich bleibe weiterhin ein Bestandteil der Straumann Gruppe in meinem Betreuungsgebiet im Außendienst in voller Funktion, solange es möglich und sinnvoll ist; es macht mir Freude weiterhin mitarbeiten zu können und ich hoffe, es erfüllt nicht nur mich mit Zufriedenheit.

Was wünschst du dir für die Zukunft hier in der Firma?
Eine schöne Frage, leicht und gerne zu beantworten.
Ich wünsche mir, den Anforderungen im Privaten und den hohen Ansprüchen im Beruflichen noch lange weiterhin nachkommen zu können. Dazu gehört natürlich in erster Linie Gesundheit, um es mit einem Augenzwinkern auf den Punkt zu bringen – lautet mein Zukunftsmotto: „Zwischen den Ohren fit, auf den Beinen senkrecht und in der Mitte dicht“. 

Ganz lieben Dank für das Gespräch