Das Verfahren – von der Diagnose zur Nachsorge


Diagnose und Entscheidungsfindung

Vom Zahnarzt werden Röntgenbilder und CT-Scans angefertigt. Nach Erfassen der Ausgangssituation werden die möglichen Behandlungsoptionen geprüft. Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Lösungen werden besprochen, damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können.

Genügend Knochen: eine wesentliche Voraussetzung. Für eine Implantation muss genügend Knochen vorhanden sein. Bei einigen Patienten reicht die Knochensubstanz nicht aus, weshalb eine Augmentation erforderlich ist, zum Beispiel wenn ein Zahn seit langer Zeit fehlt und der Kiefer sich schon zurückgebildet hat.

Einsetzen des Implantats

Das Zahnimplantat wird chirurgisch unter örtlicher Betäubung eingesetzt. Für die Einheilzeit kann eine temporäre Versorgung auf das Implantat gesetzt werden.

Einheilzeit

Die Einheilzeit dauert in der Regel zwischen ein paar Wochen und einigen Monaten. Idealerweise wächst während dieses Zeitraums der Knochen um das Implantat und verbindet sich mit der Implantatoberfläche. Dieser Vorgang wird als Osseointegration bezeichnet. Eine gute Mundhygiene ist in dieser Phase der Behandlung unerlässlich. Nach der Einheilung dient diese künstliche Zahnwurzel als Basis zur Befestigung von Einzelkronen, mehrgliedrigen Brücken oder einer Zahnvollprothese.

Einsetzen der Versorgung

Das Dentallabor stellt anhand eines Abdrucks des Implantatbetts die Krone, die Brücke oder die Prothese her. Der Zahnarzt setzt die Versorgung ein, nachdem das Zahnimplantat eingeheilt ist.




Nachsorge

Implantate sind eine hervorragende Lösung und Investition in Ihre Gesundheit. Bei richtiger Pflege halten sie ein Leben lang. Für den Langzeiterfolg ist es wichtig, dass Sie Ihr Implantat pflegen. Wie bei natürlichen Zähnen auch sind bei Implantaten die gleichen regelmässigen Kontrollen und eine gewissenhafte Mundhygiene unverzichtbar. Wenn Sie sich an diese Richtlinien halten, können Ihre Implantate jahrzehntelang halten.