Häufig gestellte Fragen

Alles, was Sie schon immer über Zahnimplantate wissen wollten.

Sind Zahnimplantate teuer?

Anders als Sie vielleicht denken, sind herkömmliche Prothesen nicht immer kostengünstig. Die erste Planung der Implantatbehandlung hängt davon ab, wie viele Implantate benötigt werden und ob eine Knochenaugmentation erforderlich ist. Zu den anderen Faktoren gehören der Eingriff selbst, die Laborarbeit, die prothetische Versorgung und die Honorare für den Zahnarzt und den Zahntechniker. Ein Kostenplan wird nur aufgestellt, wenn alle diese Aspekte angesprochen wurden. In einigen Fällen sind Zahnimplantate eventuell langfristig günstiger.

Gibt es Risiken beim Setzen von Zahnimplantaten?

Eine Implantatbehandlung ist kein experimentelles Verfahren; vielmehr handelt es sich um eine bewährte, moderne zahnmedizinische Technik, die wissenschaftlich erprobt und seit Jahrzehnten von Zahnärzten und Chirurgen auf der ganzen Welt eingesetzt wird. Die potenziellen Risikofaktoren hängen vom Gesundheitszustand des Patienten ab. Bei einer schlechten Mundhygiene oder einer aufgrund bestehender Erkrankungen (z. B. Diabetes und Osteoporose) begrenzten Wundheilung stehen die Chancen schlechter, dass das Implantat hält. Da jeder chirurgische Eingriff potenzielle Risiken birgt, wird Ihr Zahnarzt beurteilen, ob Zahnimplantate für Sie geeignet sind.

Ist der Eingriff schmerzhaft?

Zahnimplantate werden im Allgemeinen unter örtlicher Betäubung eingesetzt, um die Beschwerden während des Eingriffs auf ein Minimum zu reduzieren. Patienten, die in Bezug auf den Zustand des Implantatbetts nach dem Verfahren Zweifel haben, sollten einen Zahnarzt konsultieren.

Gibt es eine Altersgrenze für Implantatbehandlungen?

Implantate können eingesetzt werden, sobald der Kiefer nicht mehr wächst. Daher können Zahnimplantate bei jungen Patienten erst gesetzt werden, nachdem sich ihre Kieferknochen vollständig entwickelt haben. Am anderen Ende des Spektrums gibt es keine Altersbeschränkung – natürlich vorausgesetzt, dass bei dem Patienten keine signifikanten medizinischen Risikofaktoren vorliegen. Die entsprechende Beurteilung wird von Ihrem Zahnarzt vorgenommen.

Wie lange dauert es bis zur finalen Versorgung?

Nachdem das Implantat eingesetzt wurde, dauert es etwa 6 bis 8 Wochen, bis der Verbund zwischen dem Knochengewebe und dem Implantat (Osseointegration) stattgefunden hat. In dieser Zeit erreicht das Implantat die erforderliche Stabilität, um wie ein natürlicher Zahn belastet werden zu können. Die Einheilzeit hängt vom individuellen Zustand und von der jeweiligen Indikation ab.

Gibt es Zahlen zur Zufriedenheit von Implantatträgern?

Langzeitumfragen ergeben, dass Straumann® Implantate sehr hohe Überlebensraten haben.* Patienten können sich auf zuverlässige Lösungen verlassen, da Straumann bei der Qualität keine Kompromisse macht. Einer Umfrage** zufolge, die unter 10.000 Patienten in Deutschland durchgeführt wurde, waren 66 % der Befragten mit ihren implantatgetragenen Versorgungen „sehr zufrieden“ und 31 % waren „zufrieden“. Von Patienten mit herkömmlichen Versorgungen gaben nur 42 % an, „sehr zufrieden“ zu sein, während 44 % sagten, sie seien „allgemein zufrieden“.

* Blanes RJ, Bernard JP, Blanes ZM, Belser UC. A 10-year prospective study of ITI dental implants placed in the posterior region. I: Clinical and radiographic results. Clin Oral Implants Res 2007; 18:699-706 ** Riegl Survey 6

Sind besondere Nachsorgemassnahmen erforderlich?

Eine tadellose Mundhygiene ist unerlässlich, damit ein Implantat gesetzt werden kann. Nach der Implantation müssen die Zähne gut gepflegt werden, unabhängig davon, ob es echte oder künstliche Zähne sind. Eine gewissenhafte Mundhygiene hilft, zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen.

Ist Keramik „besser“ als Titan?

Titan ist ein biokompatibles Material. Das bedeutet, dass es nicht giftig ist und vom Körper gut vertragen wird. Aus Titan hergestellte Implantate verbinden sich sehr gut mit dem lebenden Knochen; sie kommen seit Jahrzehnten in der Medizintechnik zum Einsatz. Bis heute gibt es keinen dokumentierten Fall einer allergischen Reaktion auf Titan. Aufgrund dieser Eigenschaften können Zahnimplantate aus Titan jahrzehntelang halten. Wenn Sie eine metallfreie Alternative suchen, sind Keramikimplantate eine Möglichkeit. Sie bestehen aus einer Hochleistungskeramik und sollen den höchsten funktionellen und ästhetischen Ansprüchen gerecht werden. Bei dünnem Zahnfleisch oder Zahnfleischrückgang scheint das Implantat nicht durch, da es die Farbe eines natürlichen Zahns hat.