Optimierte Oberflächentechnologie

Erfahren Sie mehr über die Acqua Technologie, die entwickelt wurde, um Ihnen die Arbeit zu erleichtern und bessere klinische Ergebnisse zu erzielen

Acqua: die innovative Oberfläche mit erhöhter Benetzbarkeit

Benetzbarkeit ist ein wichtiger Faktor, um die Implantatoberfläche für wässrige biologische Flüssigkeiten wie Blut zugänglich zu machen. Ihre Rolle wird besonders deutlich, wenn die Wechselwirkungen zwischen Hydrophilie und Merkmalen wie Topografie und Rauigkeit betrachtet werden.(1) Die Eigenschaft der Benetzbarkeit wird durch den Kontaktwinkel eines Tropfens Flüssigkeit auf die Oberfläche des Implantats bewertet.(1,2)

Werden hydrophobe und hydrophile Oberflächen miteinander verglichen, wird eine differenzierte Kaskade anfänglicher Grenzflächenspannungen erwartet.(1)

Wie wird die Hydrophilie der Acqua Oberfläche erreicht?

Die Titanoxidschicht auf einer Implantatoberfläche ist normalerweise negativ geladen. Dadurch wird der Kontakt zwischen der Implantatoberfläche und dem Blut, das ebenfalls negativ geladen ist, reduziert. Implantate mit einer hydrophilen Oberfläche sind durch eine positiv geladene Titanoxidschicht gekennzeichnet. Durch die physikalisch-chemische Aktivierung der Acqua Oberfläche ändert sich die negative Ladung der Oberfläche in eine positive, sodass Ionen aus dem Blut angezogen werden und der Kontakt, wie in In-vitro-Studien belegt, verbessert wird.(1,3)

Laboraufnahme

Eine innovative Oberfläche, die die erfolgreiche Osseointegration begünstigt.(4,5)

In-vitro-Untersuchungen haben gezeigt, dass die chemische Aktivierung der Oberfläche und die Mikrotopografie zur Leistung der Implantatoberfläche beitragen.(6)
Diese Eigenschaften werden mit hochmodernen Geräten, die die geeigneten Rauigkeiten für eine erfolgreiche Osseointegration charakterisieren, mikroskopisch kontrolliert.

Vergrösserte Knochen-Implantat-Kontaktfläche und verstärktes Remodelling des Knochens.(7)

Hydrophilie führt zu einem vermehrten Kontakt zwischen den im Blut enthaltenen Eiweissen und dem Implantat, wodurch der Knochenregenerationsprozess wirksam eingeleitet wird.(4,8,9) Eine präklinische Studie (7), in der Acqua Implantate in den tibialen Knochen von Kaninchen inseriert wurden, deutet im Vergleich zu Implantaten mit einer hydrophoben Oberfläche auf einen verbesserten BIC-Wert (Knochen-Implantat-Kontakt) von 52,8 % nach 28 Tagen Osseointegration hin.

Knochenregeneration in Verbindung mit Biomaterialien.(5)

Ein reduziertes Knochenbett kann zu einer Fenestrierung um neu gesetzte Implantate führen, was wiederum zu freiliegenden Gewinden führt und den Einsatz von Augmentationsmaterialien erforderlich macht. Die Verwendung von Implantaten mit der Acqua Oberflächenbehandlung in diesen kritischen Situationen kann im Vergleich zu hydrophoben Oberflächen zu einer erhöhten Knochenanlagerung und einer weiteren Verbesserung des Knochen-Implantat-Kontakts führen.(5)


  • Dr. José Augusto Isaac Ribeiro CRO 7764 – Brasília/DF

    „Die Acqua Oberfläche ist ein Mehrwert für Implantate, ein zusätzlicher Vorteil und ein Plus, das ich meinen Kunden anbieten kann. Ich verwende sie in mehreren Situationen. Ausserdem ist die Verpackung jetzt viel einfacher zu lagern.“

  • Dr. Renato Lins Marques CRO 25026 – Uberaba/MG

    „Die neue Verpackung vereinfacht nicht nur die Identifikation von Modell, Durchmesser und Implantatlänge, sondern ist auch praktischer und sicherer beim Fassen und Transportieren während des Eingriffs. Die Verriegelung des Implantats in der präparierten Alveole ist immer hervorragend.

Acqua: Zuverlässigkeit und Vertrauen in Ihren Händen

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Literatur

1. Rupp F, Scheideler L, Eichler M, Geis-Gerstorfer J. Wetting behavior of dental implants. Int J Oral Maxillofac Implants. 2011 Nov-Dec; 26(6):1256-66.

2. Bico J, Thiele U, Quéré D. Wetting of textured surfaces. A: Physicochemical and Engineering Aspects 206 (2002) 41–46.

3. Gittens RA, Olivares-Navarrete R, Tannenbaum R,Boyan BD, Schwartz Z. Electrical implications of corrosion for osseointegration of titanium implants. J Dent Res. 2011 Dec; 90(12): 1389-97.

4. Mendonça G, Mendonça BD, Oliveira SL, Araujo AC. Efeitos da diferenciação de células-tronco mesenquimais humanas sobre superfícies de implantes hidrofílicas. In: Implant News, v. 10, n. 6a | PBA | Novembro/Dezembro 2013 ISSN 1678-6661 [111-116].

5. da Silveira BM. Análises omográfica, microtomográfica e histológica entre enxertos em bloco autógeno e xenógeno nas reconstruções ósseas de maxila. Dissertação mestrado ILAPEO. 2013. 133 S.

6. Albrektsson T, Wennerberg A. Oral implant surfaces: Part 1—review focusing on topographic and chemical properties of different surfaces and in vivo responses to them. Int J Prosthodont. 2004 Sep-Oct; 17(5): 536-43.

7. Rupp F, Scheideler L, Olshanska N, de Wild M, Wieland M, Geis-Gerstorfer J. Enhancing surface free energy and hydrophilicity through chemical modification of microstructured titanium implant surfaces. Journal of Biomedical Materials Research A, 76(2): 323-334, 2006.

8. Kloss FR, Steinmüller-Nethl D, Stigler G, Ennemoser T, Rasse M, Hächl O. In vivo investigation on connective tissue healing to polished surfaces with different surface wettability. Clin Oral Implants Res. 2011 Jul; 22(7): 699-705.

9. Borges AF, Dias Pereira LA, Thomé G, Melo AC de Mattias Sartori IA. Prostheses removal for suture removal after immediate load: success of implants. Clin Implant Dent Relat Res. 2010 Sep; 12(3): 244-8.

10. Faot F, Hermann C, Sartori EM, Bassi AP. Tilted implants and prototyping: a security option for improving the anchorage in atrophic maxilla. Gen Dent. 2013 Mar-Apr; 61(2): 28-31.

11. Lee HJ1, Aparecida de Mattias Sartori I, Alcântara PR, et al. Implant stability measurements of two immediate loading protocols for the edentulous mandible: rigid and semi-rigid splinting of the implants. Implant Dent. 2012 Dec; 21(6): 486-90.